Unsere anderen Hofbewohner

Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspricht einem uralten Grundmotiv – nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem Paradies.

Konrad Lorenz

 

Das Zusammenleben mit Tieren ist dem Menschen seit je her eigen. Das Verhältnis zwischen ihnen hat verschiedene Phasen durchlaufen. Eine der wichtigsten Entwicklungen in der Geschichte, ist jene von der Beute zum Haus- und Nutztier.

Als der Mensch begann, Pflanzen gezielt anzubauen, begann er auch, Tiere zu zähmen. In jenem Moment wurde der Grundstein zum heutigen Zusammenleben gelegt. Vom reinen Nahrungslieferanten entwickelte sich das Tier zum Transporttier, zum Kriegsbegleiter, zum Mitarbeiter und später zum Freund, zum Lebensbegleiter. In all diesen Entwicklungen ist eine Konstante stets geblieben – es ist die Abhängigkeit des Menschen vom Tier.

 

Tiere sind in Vordermärchligen ein wichtiger Bestandteil. Sie prägen den Alltag der Menschen auf dem Hof. Eines ist ihnen sicher: Sie verdienen unseren Respekt und damit einhergehend, einen verantwortungsvollen Umgang.

 

Einige unserer Tiere, wie Hühner oder Kaninchen und Katzen bewegen sich frei auf dem Hof. Wir haben wiederholt Vorfälle, wo freilaufende Hunde unsere Tiere angreifen und auch töten. Wie bitten daher alle Besucher, ihre Hunde stets an der Leine zu führen. Auch wildlebende Tiere sind in Gefahr durch freilaufende Hunde. Wir danken Ihnen für Ihre Rücksichtnahme!


Kühe

In Vordermärchligen leben rund 35 Milchkühe. Sie gehören mehrheitlich der Rasse Red Holstein an. Vereinzelt sind auch Tiere der Rassen Simmental, Swiss Fleckvieh, Holstein und Original Braunvieh darunter. Die Schweiz hat sich in der Zucht der «roten Rassen» weltweit einen Namen gemacht. Es gehört zur Ideologie der Betriebsleitung von Vordermärchligen Rinder dieser Rassen zu fördern und in der Zucht zu unterstützen. Während weltweit auf die schwarzen Rassen (Holstein) gesetzt wird, soll in Vordermärchligen mit grosser Mehrheit Milch von roten Kühen produziert werden - als wichtiger Bestandteil der genetischen Vielfalt in der Milchproduktion.

 

Ziegen

Die Capra Grigia ist die graue Bergziege. Sie stammt ursprünglich aus den Tälern des Tessins und Graubündens. Heute gehört sie trotz ihres schönen Erscheinungsbilds zu den bedrohtesten Ziegenrassen der Schweiz. Die Capra Grigia hat eine hohe Widerstandskraft und Ursprünglichkeit und kann sich optimal an ein Leben unter schwierigen Bedingungen anpassen. In Vordermärchligen lebt eine Herde Ziegen mit Nachkommen, die jederzeit besichtigt werden kann.

Vom Jahrgang 2023 sind derzeit zwei verkäufliche Jungziegen.

Diverse Kleintiere

Zu den Kleintieren auf dem Hof Vordermärchligen zählen Hühner, Kaninchen, Katzen und Hunde. Die Hühner produzieren Eier, die frisch und direkt ab Hof verkauft werden. Ihr täglicher Auslauf, bei dem sie scharren und ein Sandbad nehmen können, machen die Hühner gesund und die Eier «chüschtig». Die Kaninchen und Katzen gehören zum Hof und lassen die Kinderherzen höher schlagen.